
Über unseren Verein
Seit über 13 Jahren setzen wir uns für notleidende Hunde in Rumänien ein und schenken ihnen ein neues Leben in liebevollen Familien.
Unser Verein
Der rumänische Verein „Asociatia Prieteni Buni" wurde 2012 von Irina Iordache gegründet. Was als kleine Initiative begann, hat sich inzwischen zu einem etablierten Verein mit einem engagierten Team entwickelt. Alle arbeiten ehrenamtlich und der Verein finanziert sich über Spenden und Patenschaften. Jeder Euro kommt direkt den Tieren zugute.
Aktuell befinden sich in der Obhut des Vereins ca. 60 Hunde, die in einer privaten Pension bei Bukarest oder in Pflegestellen untergebracht sind und dort auf ein neues Zuhause warten. Wir achten darauf, nur gut sozialisierte Tiere zur Adoption freizugeben. Die Hunde verbleiben vor der Adoption stets eine gewisse Zeit in der Obhut des Teams, um die Tiere charakterlich und gesundheitlich besser einschätzen zu können. Vermittelt werden ausschließlich kastrierte, geimpfte und gechipte Hunde und Katzen, wobei Welpen in der Regel für eine Kastration noch zu jung sind.
Jedes Tier wird vor Ausreise mehrfach tierärztlich untersucht. Zum Transport nutzen wir Transportunternehmen, die die Tiere mit dem Tracesystem und unter guten Bedingungen transportieren.
Vermittelt wird stets nur nach Vorkontrolle und mit Vermittlungsvertrag gegen eine Schutzgebühr. Alle Spenden, Ausgaben oder Aktionen werden stets durch Rechnungen, Bankauszüge bzw. Fotos dokumentiert. Transparenz, Offenheit und Ehrlichkeit ist für uns sehr wichtig und Fragen sind stets willkommen.
Unsere Werte
Liebe & Mitgefühl
Jeder Hund verdient Liebe. Wir behandeln jedes Tier mit Würde und Respekt.
Verantwortung
Wir übernehmen Verantwortung für jedes Tier – von der Rettung bis zur Vermittlung.
Gemeinschaft
Tierschutz ist Teamarbeit. Gemeinsam erreichen wir mehr für die Tiere.
Nachhaltigkeit
Wir setzen auf dauerhafte Lösungen und gewissenhafte, langfristige Hilfe.
Unser Team
Die Menschen hinter Asociația prieteni buni

Irina Iordache
Präsidentin des Vereins
Sie ist schon lange im Tierschutz aktiv und hat nach Mitarbeit in einer anderen rumänischen Tierschutzorganisation 2012 ihren eigenen Verein gegründet. Für sie ist es wichtig, dauerhaft und gewissenhaft den Tieren auf der Straße zu helfen. Sie liebt Tiere, seitdem sie denken kann, und möchte mit ihrer Arbeit eine Veränderung für die Tiere in Rumänien erreichen.

Dr. Fabiola Ionita
Vizepräsidentin des Vereins
Sie ist Tierärztin und ist in einer Tierklinik angestellt, wo Tierschutz nicht das vorrangige Ziel ist. So hilft sie in ihrer Freizeit Tieren in Not. Ihr größter Wunsch ist es, in Zukunft dies beruflich umsetzen zu können.

Anamaria Gheorghe
Ehrenamtliche Mitarbeiterin & Öffentlichkeitsarbeit
Anamaria ist schon kurz nach der Gründung des Vereins zu uns gekommen. Sie ist unsere Tierschützerin vor Ort und mit den Jahren sind ihre Aufgaben immer zahlreicher geworden. Heute kümmert Anamaria sich um die Öffentlichkeitsarbeit, die Hunde in der Pension und um alles Weitere, was im Tierschutz anfällt. Sie besucht die Hunde regelmäßig und dokumentiert ihre Entwicklung, damit möglichst genaue Vermittlungstexte für die Hunde erstellt werden können.

Dr. Elisabeta Petre
Tierärztin
Elisabeta Petre ist eine der Tierärztinnen, mit der Asociația prieteni buni schon seit der Gründung zusammengearbeitet hat. Elisabeta hat viel Erfahrung mit schwierigen Fällen, die aus medizinischer Sicht herausfordernd sind. Von ihrer tierärztlichen Tätigkeit abgesehen, ist sie auch Volontärin bei uns. Sie besucht die Tiere in der Pension, spielt und beschäftigt sich mit ihnen und führt sie auch spazieren.

Melia Cerchez-Marin
Volontärin
Melia arbeitet schon seit vielen Jahren ehrenamtlich für uns. Sie widmet ihre Zeit gerne Hunden, die mehr als einen Spaziergang an der Leine oder eine Streicheleinheit benötigen. Melia liebt die Herausforderung, das Leben eines Hundes zum Guten zu wenden. Deshalb arbeitet sie gern mit Hunden, die spezielles Training benötigen, wie z. B. schüchterne Hunde, denen es an Sozialisierung fehlt oder an Kontakt mit Menschen. Sie übt auch erste Kommandos mit ihnen und macht sie so besser vermittelbar.

Oana Dinescu
Volontärin
Oana hat eine neue Sichtweise von Tierrettung in unser Team gebracht. Wenn sie sich erst einmal eines Hundes angenommen hat, tut sie alles, was ihr möglich ist, um den „Fall" zu einem positiven Ende zu bringen. Sie gibt nicht eher auf, bis die von ihr betreuten Hunde glücklich in ihrem Zuhause angekommen sind. Oana hat eine besondere Schwäche für die Tiere, die schon lange in der Pension sind und damit schon viel zu lange auf ihre Menschen warten.

Dr. Adriana Huci
Veterinärin & Volontärin
Adriana ist eine Katzenliebhaberin durch und durch, aber sie sagt niemals nein, wenn es darum geht, einem Hund in Not zu helfen oder ehrenamtliche Arbeit bei den Hunden im Shelter zu leisten. Und ganz nebenbei ist Adriana auch noch eine hingebungsvolle Tierärztin, die stets bestrebt ist, ihr Wissen und ihre Expertise zu erweitern.

Dr. Alexandru Marin
Tierarzt
Dr. Alexandru Marin ist ein sehr alter Freund des Vereins Asociația prieteni buni. Wir arbeiten seit vielen Jahren zusammen, um Hunden in Not zu helfen. Trotzdem hat Alex nie aufgehört zu lernen und war immer bestrebt, über sich selbst hinaus zu wachsen. Deshalb sind wir froh, dass Alex immer noch bei uns ist und Teil unseres Teams. Auch schwierige Fälle sind bei Alex in den besten Händen.

Lea Berzuc
Ehrenamtliches Mitglied
Hauptpflegestelle für die Katzen und behinderte Hunde. Sie lebt etwas außerhalb von Bukarest und hat ein Grundstück mit Haus und Tierhaus und versorgt dort – wie ein kleiner Gnadenhof – behinderte Tiere. Derzeit leben 5 inkontinente Rollstuhlhunde bei ihr ebenso wie noch andere behinderte Hunde und auch Katzen. Derzeit versorgt sie alle Tiere alleine.
Wie alles begann...
November / Dezember 2015 – Die Berghunde Geschichte
Es war einmal ein kleines verschlafenes Bergdörfchen mitten in Rumänien, zu dem sich eine kleine Bergstraße hochwand, um den Einwohnern und den Gästen wenigstens einen Anschluss an den Rest der Welt zu bieten.
Oberhalb des Dorfes befanden sich nur noch ein paar verlassene Berg- und Jagdhütten und dann endete das Tal schon. Im Sommer war die Gegend bei rumänischen Touristen und Campern sehr beliebt, da es dort wunderschöne Fahrrad- und Wanderwege gab und der Fluss zum Baden einlud.
Doch auch hier, wie in ganz Rumänien, wurden unliebsame Tiere einfach entsorgt oder, wenn sie alt und unbequem geworden waren, nach dem Urlaub einfach nicht mehr mitgenommen. So hatte sich dort eine kleine Aussiedlerkolonie an Hunden gebildet, die versuchten, dort zu überleben. Während der Sommersaison war dies kein Problem, doch wenn sich das Jahr dem Ende zuneigte und die Straßen so zugeschneit waren, dass kaum mehr ein Durchkommen war, dann wurde es für diese Hunde hart, besonders für die Alten und die Welpen aus dem Jahr.
Meistens überleben nur wenige Hunde den Winter. Dieses Jahr war auch eine Tierschützerin namens Irina im Spätherbst im Dorf und sah das Elend. Mit ihrer Kamera machte sie einige Bilder und wollte dokumentieren, wie hart das Leben für rumänische Hunde ist. Nachdem sie diese Bilder bei Facebook eingestellt hatte, meldeten sich Menschen, die helfen wollten. So wurde aus der Einzelkämpferin Irina mit ihrem 2012 gegründeten winzigen Verein Asociatia Prieteni Buni ein „richtiger Verein" mit Unterstützern und ehrenamtlichen Helfern in Rumänien, aber auch in Deutschland, Österreich, Schweden und Luxemburg.
Dadurch gelang es Irina 6 von den ca. 20 Hunden mit nach Hause zu nehmen, darunter die 2 ältesten Hunde der Gruppe. Mit ihnen reiste die Hoffnung, diesen Hunden eine Chance zum Überleben des Winters zu geben und ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen.
Besonders für den großen weißen Duke war dies wohl Rettung in letzter Minute. Der alte Hundesenior konnte sich nur noch langsam bewegen und hatte Wunden am ganzen Körper. Die Neuankömmlinge durften sich zunächst in einer Pension erholen, konnten fressen so viel sie wollten und dann wurden sie auf ein besseres Leben vorbereitet. Schließlich fanden alle geretteten Hunde ein neues und liebevolles Zuhause und Irina hatte ihre Lebensaufgabe gefunden.
